Stärkenorientierung
Scritto da Hieronymi Andreas Martedì 01 Marzo 2011 16:00
Am 17.3.2011 findet unser Frühlingsanlass statt. Das Thema: Stärken erkennen und ausbauen. Dies ist gibt Anlass, auch die eigenen Stärken wieder neu zu überdenken. Jeder Mensch ist ein Individuum mit seinem eigenen Stärkenprofil. Und das ist gut so! Keiner möchte wohl eine Gesellschaft von geklonten Helden mit ebenmässigem Standardprofil. Die mehreren zehntausend verschiedenen Berufe, die ergriffen werden können, fordern sehr unterschiedliche Stärkenausprägungen. So wie wir natürliche Unterschiede aufweisen z.B. bei Beinlängen und Knochendicke, so trägt auch jeder Mensch genetisch gesehen ein anderes Potential für die Stärkenentwicklung in sich. Was er daraus macht bleibt ihm überlassen. Talent alleine macht noch keinen Stargeiger aus - es benötigt auch jahrelanges Training. Und intensives Training lohnt sich vor allem dort, wo auch Talent vorhanden ist. Wäre Mozart auch als Architekt ein Meister geworden? Wohl kaum. Jedenfalls wurde er bereits in jungen Jahren in jenen Fähigkeiten gefördert, wo er sein persönliches Potenzial hatte: in der Musik.
Wenn wir alle die gleichen Stärken hätten, würden wir uns alle um die gleichen Aufgaben reissen. Arbeitsteilung und gegenseitige Unterstützung und ist vor allem dann nützlich, wenn jeder individuelle Stärken hat und diese einbringen kann. Ein Grundmass an Eigenständigkeit sollte jede Person erreichen. Darüber hinaus ist eine selektive Förderung der eigenen Stärken jedoch sinnvoll. Der Torwart soll jeden Ball abwehren können und teamfähig sein, aber er muss nicht über alle Fähigkeiten eines Stürmers verfügen - und kann sie vielleicht auch nicht erreichen. Umgekehrt muss der Stürmer auch nicht den Torwart ersetzen können. Persönliche Talente sind ins Zentrum der Entwicklung zu stellen, notwendige Grundanforderungen darum herum zu gruppieren. Malik betont: „Es kommt darauf an, bereits vorhandene Stärken zu nutzen. ... Der Grundsatz der Stärkennutzung hat grösste Konsequenzen für alles, was mit Menschen zu tun hat - für die Auswahl von Menschen und deren Ausbildung, für die Stellenbildung und Besetzung, für die Leistungsbeuteilung und für die Potenzialanalyse".
